Das kann doch wohl nicht mein Ernst sein

2. April 2009

Das erschreckende Ereignis in Winnenden ist die furchtbare Tag eines Jugendlichen gewesen. Auf seinem Rechner wurden Killerspiele wie Counter Strike gefunden. Und schon geht das ganze Elend wieder los. ICH vertrete die Meinung, dass es nicht immer auf die Killerspiele zurückzufuhren ist, dass ein solcher Amoklauf stattfinden musste. Den Vogel allerdings schoss dann mal wieder ein Politiker der CSU ab. Ich zitiere , Bayerns Innenminister der CSU Joachim Herrmann:

„Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken täglich stundenlang in dieser virtuellen Gewaltwelt. [...]
Mit derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden. [...]
Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.“

Da fehlen einem doch die Worte. Ich extrahiere und interpretiere den letzten Satz noch einmal:
„Das Spielen von Counter Strike hat die gleiche Auswirkung wie Drogenkonsum oder Kinderpornografie.“ Manchmal bin ich ja imstande, meine wirren Gedanken in grammatikalisch korrekte und vereinzelt nachvollziehbare Sätze zu formen, hier fehlen mir einfach die Worte. Das Einzige, was mir einfällt, ist Werner Lorant. Der sagte irgendwann leicht erzürnt auf einer Pressekonferenz:
Das kann doch wohl nicht mein Ernst sein.