Fremdschämen im Fernsehen

21. September 2009

Der Begriff „Fremdschämen“ klingt, wenn man ihn etwas genauer studiert, doch sehr eigenartig. Er umschreibt allerdings sehr treffend genau das, was mir, wenn der Fernseher mal eingeschaltet wird, sehr schnell begegnet: Situationen, die ich persönlich als derart peinlich empfinde, das ich umschalten oder den Raum verlassen muss.

Man denke an
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Fernsehduell Merkel – Steinmeier

18. September 2009

Harald Schmidt’s Kommentar zu Frank-Walter Steinmeier: „Es hat uns gefreut, mal den Ehemann von Frau Merkel kennenzulernen.“
Ich hab geschmunzelt… ;-)


Schmerz am morgen

18. September 2009

pizza1
Die Bild-Zeitung steht für Sachlichkeit genauso wie für die sensationelle Kompetenz, aus allem einen perfekten Reim zu machen. Und um nicht schon wieder verklagt zu werden, habe ich über das Getty-Bild von Claudio PIZZAro eine PIZZA Margherita gelegt. Sieht auch viel schöner aus.


Flotter Dreier

16. September 2009

Erwähnte ich, dass ich aussagekräftige Überschriften schätze, um direkt danach die Möglichkeit zu haben, den geneigten Leser bitterlich zu enttäuschen? Ja? Gut.

Herr Olsen will was von mir…
Ich soll nicht nur 3 Fragen beantworten, sondern mir auch drei neue ausdenken.

1. Du beobachtest, wie ein Kind einer guten Bekannten eine Straße ohne zu schauen überquert. Petzt Du?
Aber hallo, na klar. Außerdem grün und blau prügeln datt Fremd-Balg und nachher sagen: „Das tat mir mindestens genauso weh wie Dir.“ (c)
2. Glaubst Du an extraterrestrisches Leben?
Sischa datt. Oder glaubst Du, dass so sensationelle schauspielerische Leistungen in und Synchronisationen von Spencer-Hill-Filmen auf der Erde entstanden sein können?
3. Spaß am Job, rücksichtsvolles Arbeiten, eine Menge Geld verdienen. Wähle zwei.
Da Nummer eins aus meiner Sicht zumindest teilweise Nummer zwei beinhaltet, kann ich mich ohne Bedenken für Spaß und Geld entscheiden.

Es bediene sich nun, wer will.

Wie wäre es mit einer Rubrik „Oppa Eumel fragt und Herr Olsen antwortet“ oder „Fragen an das Dr. Olsen-Team“ oder „Olsen – morgen holnsen, daher schnell fragen“ oder … andersrum…

Es handelt sich in diesem Falle nämlich um ein Bumerangstöckchen, welches vom Absender mit Schmackes weggeworfen auch wieder zum Absender zurückkehrt.

1. Was war Dein Traumberuf, als Du klein warst?
2. Was verbindest Du mit dem Land Dänemark?
3. Welches war der erste Job, für den Du Geld bekommen hast?


„Drück mich“ war gestern…

13. September 2009

press
Dieses Produkt hätte ich bei Nanu-Nana erwerben können. Wenn „Drück me“ drauf gestanden hätte, vielleicht… Oder auch nicht!


Damals (II)

10. September 2009

Man lehne sich zurück und genieße das Lied sowie „die Frisur sitzt“ am Ende des Stückes.


DZC: Tierlieb

9. September 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

Irgendwie sieht unsere Wohnung anders aus. Nicht nur, weil ein Zwerg sie mitbewohnt. Seit kurzem sieht sie anders aus. Sehr anders. Die Polstermöbel sehen aus, als hätte ein Löwe seine Krallen daran geschärft, die Kanten des Wohnzimmerschrankes sind mittlerweile vollständig abgerundet und das auf dem Boden liegende Etwas sollte man besser nicht mehr als Teppich bezeichnen.
Gerade, als ich mich auf den Weg in den Keller mache, ertönt ein „Verdammte scheiße, jetzt sitz endlich“ von unten. Vorsichtig wage ich einen Blick nach unten. Ich sehe den Rücken des Zwerges. Er gestikuliert wild. Vor ihm hockt ein Biber und schaut ihn verwirrt an.
„Der kann die tollsten Sachen, das glaubst Du nicht“ sagt er euphorisch, sich zu mir umdrehend.
„Wohnzimmerschränke zu Zahnstochern verarbeiten?“
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Angst vor sich selbst (Autophobie)

4. September 2009

spiegel
Fr., 04.09.2009, 06:52 Uhr, auf der Startseite des Spiegel (mittlerweile korrigiert).


Kinderreporter

1. September 2009

Ich habe da mal wieder was im Spiegel gefunden. Der eine oder andere von Euch erinnert sich bestimmt daran, dass ARD und ZDF in unregelmäßigen Abständen Kinderreporter in Gespräche mit Politikern geschickt haben bzw. schicken. Im Spiegel gibt es jetzt eine vergleichbare Rubrik: „Dein SPIEGEL – die Welt verstehen

Erster Gesprächspartner ist der Kanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier und er durfte auf so kreative Fragen antworten wie:

Was war das Ekligste, was Sie auf Ministerreisen essen mussten – und wo?
Können Sie auf Ihrem Telefon auf eine Kurzwahltaste drücken, und am anderen Ende hebt Obama ab?

Kurzweilig zu lesen und nicht das Schema-F*-Frage-Antwort-Spiel, wie es zu oft genutzt wird.

*Schema F:
Reporter kämpft sich zu einem x-beliebigen Sportler durch, der -noch aus der Puste- eine tolle Leistung erbracht hat.
Reporter zu Sportler: „Wie fühlen Sie sich jetzt?“
Sportler: „Wahnsinn, toll, unglaublich.“
Reporter: „Können Sie überhaupt realisieren, was Sie da gerade geschafft haben?“
Sportler: „Ich glaube, ich brauche jetzt erst mal ein wenig Abstand, um das wirklich glauben zu können.“
Reporter: „Wem verdanken Sie diesen Erfolg?“
Sportler: „Meinem Trainer, meinen Eltern…“ (Kamera schwenkt in die Ferne, Ton wird leiser…)