Die neue Trendsportart: Kommasaufen (ja, 2 M’s) oder der König des geschriebenen Mißverständnisses

Eine neue gefährliche Welle schwappt da herüber, aus dem gefürchteten Land der Grammatik. Das Kommasaufen forderte schon zahlreiche Opfer. Hier in diesem Blog erfahrt ihr die Wahrheit über das, was hinter den Kulissen noch alles passiert ist.
Eines der bekanntesten Opfer, das möglicherweise uns allen schon seit Monaten bekannt ist, ist Blaugeist (Name von der Redaktion verändert), der aber unerkannt bleiben möchte. Hinter vorgehaltener Hand wurde getuschelt: „Ist er schon abhängig oder noch zu retten?“ Anfangs auffällig werden die Kommasäufer durch vereinzeltes Ignorieren der Shift-Taste. schnell jedoch führt dies dazu, daß kollektive kleinschreibung nicht mehr der ultimative kick ist. auf der suche nach immer wieder neuen herausforderungen entscheidet sich der semi-abhängige kommasäufer vereinzelt dazu, leertastenauszulassen. so kannes hinundwiederdazuführen, daß einzelne wortteilekaumnochzu entziffern sind.

untererfahrenen kommasäufern istjedoch nur einesultimativ: kleinschreibungkeineleerzeichenundkeinekommas.

Schwerstabhängige Kommasäufer – unter ihresgleichen die Könige des geschriebenen Mißverständnisses – verfügen zudem noch über die erstaunliche Gabe, Rechtschreibung zu ignorieren. Was sie zu faszinierenden Multitalenten unter den Verbalakrobaten macht, ist ihre Fähigkeit, Rechtschreibung in jederlei Sprache ignorieren zu können. So springen sie schmerz- und orthographiefrei zwischen englisch, deutsch, spanisch und chinesisch hin und her. Möglicherweise, ohne es zu merken.

Mein Aufruf: sammelt Leerzeichen und Kommas, rettet Shift-Tasten vor der Vereinsamung und helft aktiv mit. Kein Kommasäufer muß allein da stehen.

http://www.rettet-dem-leerzeichen.de , http://www.freiheit-fuer-freizeichen.de , http://www.kollektiv-kastelruther-kommasaeufer.de ist erst der Anfang.

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2 Responses to Die neue Trendsportart: Kommasaufen (ja, 2 M’s) oder der König des geschriebenen Mißverständnisses

  1. Maxxi sagt:

    Mal wieder ein sehr schöner Beitrag, Herr Eumel 🙂 Und mit einem Schmunzeln auf den Lippen gehe ich nun ins Bettechen…

  2. auriel sagt:

    Schön! *lacht*

    Ich bin zwar auch nicht Sattelfest in der dtsch. Sprache, aber wenn man sich Mühe gibt reichts um Germanisten zurieden zu stellen. 😉

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