Ja, mit Vodafone ist’s lustig… (I)

Eigentlich bin ich ja kein Freund öffentlicher Bloßstellung, aber diese Erlebnissammlung schreit förmlich danach, der Menschheit mitgeteilt werden zu wollen. Stellen wir uns mal folgende total abwegige Situation vor: Jemand zieht um und möchte seine Telefonnummer auch in der neuen Wohnung behalten. Was macht er? Er beauftragt seinen derzeitigen Telefon- und DSL-Anbieter mit dem Umzug. Fristgenau wird die alte Leitung abgeklemmt, die neue aktiviert. Sollte man meinen. Hier nimmt das Elend seinen Lauf.

Der genau für diese Aktion bestellte Telekom-Subunternehmer-Pseudo-Handwerker beendete seinen einminütigen Besuch mit den Worten: „Hier liegen keine Leitungen, da kann ich nix machen.“ Weg war er. Der unmittelbar danach auf eigene Kosten angeforderte Techniker bestätigte meine Vermutung: „Klar liegen da Leitungen. Und der Hammer: Die funktionieren sogar. Jetzt müsste nur die Schaltung auf diese Leitungen stattfinden.“
1. Anruf des Kunden S. bei Vodafone am 6. September 2010 (Kurzfassung): „Unmotiverter T-Mitarbeiter war da, brauche motivierten, der seine Arbeit macht!“
Antwort Vodafone: „Jo, der kommt dann in 14 Tagen.“
S.: „Das ist aber nicht schön. 14 Tage zu Hause arbeiten ohne Telefon und Internet ist doof!“
Vodafone: „Dann schicken wir Ihnen für die Übergangszeit einen UMTS-Stick (Lieferzeit 3 Werktage), der Umstände wegen natürlich kostenlos und außerdem schalten wir Ihnen eine Festnetzweiterleitung auf Ihr Handy. Die Kosten hierfür erstatten wir Ihnen danach.“
S.: „Super, danke, tschüss!“
Nach 14 Tagen kam der Telekom-Techniker, höchst motiviert und problemlösend. Telefon und Internet funktionierten, S. war glücklich.
Vom angekündigten UMTS-Stick noch kein Lebenszeichen, geschweige denn eine Zustellung. In der Zwischenzeit hatte ich eh selber einen UMTS-Stick gekauft und auf eigene Kosten das Internet genutzt.
Einige Tage später kommt der Stick. Kostenlos war er ja, und ebenso kostenlos nutzbar auch. Es gibt nämlich eine Art HomeZone, in der man den Stick dauerhaft kostenlos nutzen kann. Nach exakt 14 Tagen nach der Lieferung kommt die Rechnung für den Stick über 40 Euro.
Morgen geht’s weiter…

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