DZC: Kamelflöhe

30. August 2011

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Mögen 1000 Kamelflöhe Deine Unterhose heimsuchen!“ schallt es lautstark durch unsere Wohnung. Klar und deutlich vernehmbar aus der unteren Etage. Vorsichtig schleiche ich mich an und sehe den Zwerg verärgert das Telefon in die Ecke werfen.
„Geht’s noch?“ frage ich, ernsthaft verägert. „Blöder Sack, Du glaubst gar nicht, wie sehr einem Leute auf den Geist gehen können.“
„Hallo, wir lassen Dich hier frei wohnen, keine Miete, kostenloses Essen und Du nennst mich blöder Sack.“ „Nein, der Depp am Telefon. Hast Du schon mal mit diesen Call-Center-Typen telefoniert, wenn Du nicht darauf vorbereitet warst? Der wollte mir einen neuen Handyvertrag aufdrängen, kostenlos dazu ein Netbook, eine Playstation 3, ein Festnetztelefon, den passenden Tarif dazu, orthopädische Stützstrümpfe, zwei Kilo Glückskekse und das waren nur die erwähnenswerten Sachen.“
„Wenn solche Typen aufnahmeresistent sind, sage ich „Schönen Tag noch, kein Interesse.“ und lege auf“, sage ich.
„Eure Auflegtaste ist kaputt“, äußert der mehr als entnervte Zwerg.


DZC: Tierlieb

9. September 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

Irgendwie sieht unsere Wohnung anders aus. Nicht nur, weil ein Zwerg sie mitbewohnt. Seit kurzem sieht sie anders aus. Sehr anders. Die Polstermöbel sehen aus, als hätte ein Löwe seine Krallen daran geschärft, die Kanten des Wohnzimmerschrankes sind mittlerweile vollständig abgerundet und das auf dem Boden liegende Etwas sollte man besser nicht mehr als Teppich bezeichnen.
Gerade, als ich mich auf den Weg in den Keller mache, ertönt ein „Verdammte scheiße, jetzt sitz endlich“ von unten. Vorsichtig wage ich einen Blick nach unten. Ich sehe den Rücken des Zwerges. Er gestikuliert wild. Vor ihm hockt ein Biber und schaut ihn verwirrt an.
„Der kann die tollsten Sachen, das glaubst Du nicht“ sagt er euphorisch, sich zu mir umdrehend.
„Wohnzimmerschränke zu Zahnstochern verarbeiten?“
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DZC: Die Zwergen-Partei

30. Juni 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Nein, nicht größer als 1,20m und erwachsen. Ob Frauen auch gehen? Blöde Frage. Na klar. Die müssen dann aber auf jeden Fall nen Bart haben. Meine Daten haben Sie ja. Melden Sie sich, wenn Sie Interesse haben. Tschüss“ sagt er und legt auf.
Mal wieder erwische ich mich, wie ich mehr oder weniger verwirrt auf diese 200 Kilo kompakter Energie schaue.
„Brauchst nicht fragen, ich sag es Dir. Ich war doch mit der Europawahl so erfolgreich. Jetzt brauche ich nur noch ein paar Prominente mehr, die meine Größe haben und schon lachen wir über die 5%-Hürde. Die Kleinen werden aus Ihren Löchern strömen und unserer Partei beitreten.“
„Was waren noch gleich die Beitrittsvoraussetzungen?“ frage ich ihn.
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DZC: Volks-Zwerg

27. Juni 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Äch hätte Rossland öba die Flanken angreifen sollen“ brüllt mich der Zwerg völlig unerwartet an.
„Sag mal, bist Du eigentlich völlig bescheuert? Ich sitze hier und arbeite und Du hast nichts besseres zu tun als mir nen Herzinfarkt zu organisieren? Ich muss diesen Sommer noch auf Tournee..“

Da steht der Zwerg mit glatt gegelten Haaren, einem strammen Seitenscheitel vor mir und proklamiert: „Hojtäää die Volks-Pizza und morrrgen dä ganze Welt!“ Ein wenig verwirrt schaue ich mich um und versichere mir mehrfach, dass die Balkontür zu ist.
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DZC: Zwerge und Fußball

13. Juni 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Weißt Du eigentlich, dass ich bei uns zu Hause ein hochgeschätzter Fußballspieler war?“ Vor meinen Augen spielen sich gerade seltsame Bilder ab. 22 kettenbehemdete, morgensternschwingende halbwüchsige Chaoten im blutigsten Fußballspiel der Geschichte. Sieger war vermutlich, wer am Ende mehr Überlebende in seiner Mannschaft hatte. „Ich glaube, in den frühen PC-Zeiten gab es mal ein Spiel, das vermutlich genauso abgelaufen ist wie Euer Fußballkrieg. Das hieß MATZ MUDS – Mean ugly dirty sport.“
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DZC: Ein Zwerg auf Abwegen

28. Mai 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Du hast doch letztes Mal diese Sprungschanze im Garten gebaut und Dich mit dem Rasenmäher in die Atmosphäre verabschiedet. Wo bist Du da eigentlich gelandet?“ Als hätte ich nichts gesagt, starrt er gebannt auf das kleine Display des Gameboys. Okay, Super Mario ist wieder on the road. Keine Chance, ihn da jetzt rauszukriegen. Die Prinzessin ist ja schließlich auch ansprechender als jemand, dessen Wii-Spielfigur zu platzen droht. „Ich glaub, ich geh mal wieder laufen“, sage ich, mehr zu mir selbst und gehe wieder nach oben.
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DZC: Wii fett man werden kann

27. Mai 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

„Dir ist schon bewußt, dass Deine Wii-Spielfigur unglaublich fett ist?“ empört sich der Zwerg. Dezente und vornehm zurückhaltende Kommentare waren seine Sache ja noch nie. Und letzten Endes hat er ja auch ein wenig recht.
„Ja, schon, aber du weißt auch, dass bei 16:9 das Bild ein wenig verzerrt sein kann“ lautet meine halbgare Entschuldigung. „Hallo, der wäre sogar noch fett, wenn man ihn vierteilen würde.“ 1:0 für den Zwerg.
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DZC: Gartenarbeit

19. Mai 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

Das Gras im Garten steht kniehoch und ich war bislang immer äußerst kreativ darin, Gründe zu finden, dass man heute den Rasen noch nicht mähen kann. Ärgerlicherweise fehlt mir gerade eben das passende Argument, um die ganze Aktion wieder aufzuschieben. Also, Gartenhäuschen auf, Mäher raus, ran an den Strom und ab dafür. Es könnte so einfach sein.
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DZC: Zwerge und Frauen

16. Mai 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

Frau Hülsenbürg-Holzweg ist das neueste Opfer meines gefährlichen Halbwissens. Nach der Babypause (vor 20 Jahren) habe sie den Anschluß mit diesem PC-Zeug verpaßt. Kein Problem, dafür bin ich ja da. Neugierig schaut der Zwerg mir über die Schulter. Frau H.-H. ist hochkonzentriert. Sie könnte vermutlich auch zwischen einem Haufen Vampire sitzen und würde da nichts von mitbekommen. Ihre ersten Versuche erweisen sich als zäh und sie navigiert sich zielunsicher durch ihre Oberfläche wie ein Dackel in einem Raum mit 40 Stuhlbeinen.
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DZC: Das Interview

15. Mai 2009

Wer es noch nicht getan hat, der lese bitte zuerst die zu diesem „Tagebuch“ gehörende Einleitung.

Das eine oder andere Abenteuer haben wir nun schon mit dem vollschlanken Läusetransporteur bewältigt. Zeit für ein kleines Zwischenfazit? Nein! Denn schon Marc-Uwe Kling schrieb „Was bisher geschah: *seiteumblätter* Nichts.“
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